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Vortrag: Unsichtbare Spuren. Die Folgen des 2. Weltkrieges

Montag, 25.04.2022

Montagsakademie-Vortrag am 25.4.2022

Univ.-Prof. Mag. Dr. Barbara Stelzl-Marx, Institut für Geschichte, Universität Graz und Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK)

>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)
>> Covid-19-Informationen zur Abhaltung des Vortrags werden zeitnah zum Vortrag veröffentlicht werden.

19.00 Uhr, Aula der Universität Graz, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz [Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

Die Montagsakademie bietet allgemein verständliche Vorträge aus der Welt der Wissenschaft:
frei zugänglich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Vortrag: Kriege hören nicht auf, wenn die Waffen schweigen. Kriege haben Vorgeschichten und sie haben Folgen: im privaten Leben und in der Gesellschaft, in der Politik und Wirtschaft, in sozialen, humanitären oder kulturellen Bereichen. Kriege beschädigen die menschliche Seele und die unterschiedlichsten Beziehungen, oft über Generationen hinweg. Ihre Spuren sind häufig – auf den ersten Blick – unsichtbar, doch nichtsdestotrotz vorhanden, gleichsam subkutan, eingebrannt in Biografien ebenso wie in Orte. „Was bleibt vom Krieg?“ ist die zentrale Frage, die sich die Forschung in diesem Zusammenhang stellt. Im Rahmen des Vortrages werden etwa Schicksale von Kindern des Krieges wie Lebensborn- und Besatzungskinder oder Formen des Erinnerns bzw. Vergessens am Beispiel des Lagers Liebenau dargestellt.  

Zur Person: Geboren 1971 in Graz, Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Graz, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs, und Vizepräsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission. 2020 wurde sie als „Wissenschafterin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Zeithistorikerin ist Autorin bzw. Herausgeberin zahlreicher Publikationen, darunter etwa der preisgekrönten Habilitation „Stalins Soldaten in Österreich. Die Innensicht der sowjetischen Besatzung 1945–1955" und „Besatzungssoldaten. Die Nachkommen alliierter Soldaten in Österreich und Deutschland 1945–1955“ (hg. mit Silke Satjukow). 2018 kuratierte sie die Ausstellung im GrazMuseum „Lager Liebenau. Ein Ort verdichteter Geschichte“. Forschungsschwerpunkte: Kriegsfolgen des Zweiten Weltkrieges, Kalter Krieg, Kinder des Krieges, Migration, Stalins Propaganda für sowjetische DPs, Erinnern und Gedenken.

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