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Vom Bienentanz zur Roboterbiene – gesellschaftsrelevante Bienenforschung der letzten 100 Jahre

Univ.-Prof.i.R. Dr.phil. Karl Crailsheim, Institut für Biologie, Universität Graz

Montag, 14. Oktober 2019
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)

 

 

Zum Vortrag:

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Bienen begann schon sehr früh, jedenfalls mit Aristoteles, der sich bereits mit der sozialen Organisation der Bienen beschäftigte. Im Laufe der letzten Jahrtausende wurde die Honigbiene vom genutzten Wildtier zu einem solchen, das sich in der Obhut des Menschen weiterentwickelte und fast den Status eines Haustieres erlangte. Somit ist nahezu jede Beschäftigung mit diesem Tier eine gesellschaftsrelevante, insbesondere wenn man nicht nur die Produkte betrachtet, die jeder/jede mit der Biene in Verbindung bringt (wie Honig und Wachs) sondern auch die Bestäubungsleistung einbezieht, die einen großen Teil der menschlichen Ernährung sicherstellt. Nicht unwesentlich sind auch Strategien, die diese sozialen Insekten entwickelt haben, die nicht nur ihnen selbst nützen, sondern auch vom Menschen für verschiedene Anwendungen genutzt werden können.


Zur Person:

Bald nach seiner Dissertation über die Verdauung bei Ratten wandte sich Karl Crailsheim der Erforschung des Superorganismus Honigbiene zu, wobei ihn besonders das Verhalten, die Physiologie und die Gesundheit interessierten. Die Forschung über die Koordination von Schwarmsystemen brachte ihn auch zum Themenkomplex der Schwarmrobotik und Schwarmintelligenz. In den letzten Jahren rückten auf Grund der Aktualität die Bedrohungen der Bienen in den Mittelpunkt seiner Forschungen. Hier beschäftigten ihn besonders die Themen der Wintersterblichkeit, der Krankheitsabwehr, der Abwehr von Parasiten und der Ernährung.

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