Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Die Suche nach dem Glück: Zukunftsvisionen im Werk Michel Houellebecqs

Univ.-Prof. Dr. Steffen Schneider, Institut für Romanistik, Universität Graz

Montag, 15. Oktober 2018
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

 

 

 

Zum Vortrag:

Michel Houellebecq gehört seit über zwanzig Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Frankreichs. In seinen Romanen, die meistens in der nahen oder fernen Zukunft spielen, stellt er immer wieder diese Frage: Warum ist der Mensch unglücklich? Gibt es Möglichkeiten, ein dauerhaftes Glück zu erreichen? In seinen literarischen Zukunftsvisionen spielt er in Gedanken durch, ob die Glücksversprechungen der Wirtschaft (Tourismus), der Wissenschaft (Genetik) oder auch der Religion (Islam) in der Lage sind, den Menschen nachhaltig von seinem Leid zu befreien. Der Vortrag untersucht, was der Autor unter Glück versteht und diskutiert seine Lösungsvorschläge, dabei wird auch sein Dialog mit den Wissenschaften berücksichtigt.


Zur Person:

Steffen Schneider studierte Romanistik und Germanistik an den Universitäten Köln und Genua. 2003 promovierte er zu Goethes Faust II in Tübingen. Dort war er von 2004-2014 zuerst Wissenschaftlicher Assistent, dann Akademischer Rat in der Romanistik. 2011 Habilitation über Marsilio Ficino, Pierre de Ronsard, Giordano Bruno. 2014-2017 Vertretung der Professur für Romanistische Literaturwissenschaft in Trier, seit 2017 Professor für Romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Forschungsschwerpunkte sind: Mittelmeerstudien, französische und italienische Renaissancen, Mythostheorie und -rezeption, Drama.

 

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.