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Care & Corona: Was wir daraus für eine sorgende Gesellschaft lernen könnten

Assoz. Prof. Mag.rer.soc.oec. Dr.phil. Klaus Jürgen Wegleitner,
Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie und Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC), Universität Graz

Montag, 18. Oktober 2021
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen


>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)

>> Covid-19 Info-Blatt für den Vortrag (PDF)


Zum Vortrag:
Care, die Sorge, steht im Zentrum des Lebens – aber vielfach noch am Rande der Gesellschaft. Durch die Corona Krise ist die Aufmerksamkeit dafür gestiegen. Die bestehenden strukturellen Brüchigkeiten der Sozial- und Gesundheitssysteme und die radikale Ungerechtigkeit in der Verteilung und Anerkennung von Sorgearbeit sind überdeutlich zu Tage getreten. Die vorübergehende „Einsicht“ und der Balkonjubel darüber, dass die Care-Berufe ja wahrhaft „systemerhaltend“ sind und wahrhaft menschlich bedeutsame Tätigkeiten darstellen, scheint langsam wieder zu verebben. Das darf nicht passieren! Wir sind knapp daran, uns eine wesentliche gesellschaftliche und politische Lernchance entgehen zu lassen. Stellen wir uns eine Gesellschaft vor, in der Sorge-Arbeit und -kultur nicht nur das stumme Rückgrat der Gesellschaft bilden, sondern in neuer Weise die Gesellschaft prägen. 


Zur Person:
Klaus Wegleitner ist Soziologe und Sorgeforscher, habilitiert im Fach Public Health und End-of-Life Care. Er forscht und lehrt als Assoziierter Professor an der Abteilung Public Care am Institut für Pastoraltheologie und -psychologie, sowie – als stellvertretender Leiter – am Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC). Er widmet sich Fragen des gesellschaftlichen Entwicklungs- und Transformationsbedarfs von Gesundheitssystemen, Solidaritäts- und Sorgenetzen im Alter und am Lebensende. Die Themen der gesellschaftlichen Gerechtigkeit, der Demokratisierung von Sorge, sowie der vielschichtigen Gestaltung unserer zukünftigen Lebens-, Wohn- und Sorgeräume prägen seine internationalen Forschungs- und Publikationstätigkeiten. Er ist Obmann des Vereins Sorgenetz zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur.  

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