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Paragraphen und Rechtswirklichkeit: Wie und wo kann die Rechtswissenschaft von empirischer Forschung profitieren?

Univ.-Prof. Mag. Dr.iur. Brigitta Lurger, LL.M. (Harvard), Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Universität Graz

Montag, 27. Jänner 2020
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)

 

 

 

Zum Vortrag:

Die Adressatinnen vieler rechtlicher Regeln sind Bürgerinnen und Bürger, also Menschen wie Du und ich. Diese Regeln sollen unser Verhalten beeinflussen. Die Rechtswissenschaft kann aber mit ihren eigenen Methoden wenig darüber herausfinden, wie Menschen über ihr Verhalten bestimmen, wie sie Entscheidungen treffen und welche Faktoren sie dabei beeinflussen. Sie braucht dazu andere, vor allem auch empirische Wissenschaften wie die Psychologie, die Ökonomie und die Soziologie. Nicht immer aber passen die Modelle und Konzepte anderer Disziplinen und vor allem die sehr hohen Kosten empirischer Studien auch zu dem, was Juristinnen brauchen und in der Praxis umsetzen können. Der Vortrag erklärt, wie und wo die Rechtswissenschaft trotzdem von empirischer Forschung profitieren kann.


Zur Person:

Hauptforschungsbereiche: Internationales Privat- und Verfahrensrecht, Verbraucherschutz, Internationales Wirtschaftsrecht, Europäisches Privatrecht, Behavioral Law and Economics.
Studium an der Universität Graz, Harvard Law School (Cambridge/Mass/USA), Hague Academy of International Law (Niederlande). Beruflicher Werdegang: 1995-1998 Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg; 1999 Habilitation Universität Graz, 2000-2004 Professorin an der Universität Salzburg; 2004-heute Professorin an der Universität Graz: Leiterin des Instituts für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht Rechtswissenschaftliche Fakultät; 2014 – heute: Leiterin des Forschungsprojekts “CLP” = “Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology”: interdisziplinäres Forschungsprojekt (Rechtswissenschaften, Psychologie, Ökonomie) zusammen mit Ursula Athenstaedt (Universität Graz).

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