Gesunde neue Welt - Mit Gentechnik gegen die Krankheiten unserer Zeit?

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Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sabrina Büttner, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Universität Graz und Department of Molecular Biosciences, Universität Stockholm

Montag, 28. Mai 2018
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz [Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Vortrag:

Der Fortschritt der Gentechnik in den letzten Jahrzehnten eröffnet immense Möglichkeiten zum Verständnis und auch zur Therapie von unterschiedlichsten Krankheiten. So wurde nun kürzlich zum ersten Mal die Anwendung einer speziellen Gentherapie zur Behandlung von Krebs genehmigt. Im Vortrag soll der häufig verwendete und doch oft unklare Begriff der Gentechnik kurz erläutert werden, um dann auf neue Erkenntnisse im Bereich der Gentechnologie einzugehen und ihre teils bereits bestehenden oder auch möglichen zukünftigen Anwendungen zu diskutieren. Die Entwicklungen im Bereich der Gentechnik, unser Wissen zum genetischen Bauplan und immer neue Methoden zur genetischen Editierung und zum Gentransfer eröffnen breite Anwendungsmöglichkeiten. Einige dieser Anwendungen werden sehr kontroversiell diskutiert, und die damit verbundenen Risiken machen eine strenge Regulierung nötig. Auf jeden Fall haben die neuen Forschungen in diesem Bereich nicht nur einen großen Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft, sondern werden maßgeblich die Medizin und Gesundheitsvorsorge der Zukunft beeinflussen.

Zur Person:

Sabrina Büttner ist seit 2015 Assistenzprofessorin im Bereich der Molekular- und Zellbiologie an der Universität Stockholm in Schweden und ist weiterhin in Teilzeit als Assistenzprofessorin am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz tätig. Nach einem Studium der Biochemie an der Universität Tübingen in Deutschland promovierte sie in Graz mit Forschungen zu den molekularen Mechanismen des programmierten Zelltods. 2013 habilitierte sie an der Universität Graz im Bereich Biochemie und Molekularbiologie mit Studien zur physiologischen und pathophysiologischen Zellalterung. Ihre Forschung wurde in Österreich mit dem Joseph Krainer Würdigungspreis und in Schweden mit dem Hagberg-Preis ausgezeichnet. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten des zellulären Zerfalls. Ein Schwerpunkt liegt auf der molekularen Architektur der Kontaktstellen zwischen verschiedenen Zellkompartimenten und dem Einfluss von altersinduzierten Änderungen dieser Kontaktstellen auf Stoffwechselwege, die der Beseitigung von unnötigem oder geschädigtem zellulären Material innerhalb einer Zelle dienen.

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