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Das starke schwache Geschlecht: Maskulinität und Altern

Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.phil. Roberta Maierhofer, M.A.,
Zentrum für Inter-Amerikanische Studien, Universität Graz

Montag, 30. Mai 2022
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen



>> Info-Blatt zum Vortrag (PDF)
>> Covid-19-Infoblatt für den Vortrag (PDF)


Zum Vortrag: In diesem Vortrag wird der Frage nach der Schnittstelle zwischen Identität, Alter und Geschlecht nachgegangen. Dazu dient ein anokritischer Zugang, der den Widerstand gegen die Annahme bezeichnet, dass die Biologie des Menschen identitätsbestimmend den sozialen und kulturellen Stellenwert festlegt. Vielmehr wird das Wechselspiel von Kontinuität und Veränderung als identitätsstiftendes Merkmal sowohl für Frauen als auch Männer sichtbar. David Schalkos fiktiver Kurort Bad Regina wird als Ort des Verfalls dargestellt und kann als eine zynische und provokante Auseinandersetzung mit Maskulinität und Altern gelesen werden. Dennoch eröffnet der kulturwissenschaftliche Ansatz, Maskulinität und Altern in Relation zu setzen, Möglichkeiten, emanzipatorische Gegennormen und menschliche Gestaltungsräume zu erkennen.


Zur Person: Roberta Maierhofer ist Amerikanistin und Leiterin des Zentrums für Inter-Amerikanische Studien der Universität Graz; sie beschäftigt sich als Kulturwissenschaftlerin mit Fragen der kulturellen Repräsentation der materiellen Realität, insbesondere mit dem Thema Alter und Altern. Maierhofer studierte Anglistik/Amerikanistik und Germanistik an der Universität Graz und Vergleichende Literaturwissenschaften an der State University of New York at Binghamton, USA. 12 Jahre lang war sie in drei Amtsperioden (1999 bis 2011) Vizerektorin der Universität Graz. Neben ihrem Schwerpunkt in den Alternswissenschaften hat sie Arbeiten zu William H. Gass, den 1930er Jahren, Dokumentarfilmen, amerikanischer Kultur der 1980er Jahre, Interkulturalität, Frauen- und Geschlechterforschung und transatlantische Bildungskooperationen vorgelegt. In ihrem Forschungsbereich der kulturellen Gerontologie hat sie einen theoretischen Zugang zum Thema entwickelt (Anokritizismus).

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