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Kommunikation ja, aber wie beginnen? Was Sprachwissenschaft vom Funktionieren und Scheitern der Anrede berichtet

Univ.-Prof. Dr.phil. Martin Hummel, Institut für Romanistik, Universität Graz

Montag, 09. März 2020
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Lageplan der Universität Graz] sowie per Live-Übertragung in den Regionen

>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)

Zum Vortrag:

Kommunikation findet zwischen Menschen in kulturellen Räumen statt. Ein österreichisches und ein französisches Unternehmen mögen letztlich sehr ähnlich funktionieren. Das heißt aber nicht, dass diese Wirklichkeit gleich wahrgenommen und gelebt wird. So haben sich in beiden Ländern ganz verschiedene berufliche und gesellschaftliche Gruppen gebildet, die auch die Identität der einzelnen Personen prägen. Besonders deutlich werden solche Unterschiede beim Anredeverhalten, nicht nur zwischen Kulturen, sondern auch zwischen Generationen und Geschlechtern, Stadt und Land, und anderem mehr. Die Anredeforschung ist daher ein Bereich der Sprachwissenschaft, der besonders eng mit kulturellen Räumen und Entwicklungen verbunden ist. Weltsprachen wie Portugiesisch und Spanisch erlauben dabei besonders tiefe Einblicke.


Zur Person:

Martin Hummel wurde am 14.5.1960 in Schramberg (Deutschland) geboren. Nach der Matura am dortigen Gymnasium studierte er an der Philipps-Universität Marburg (Deutschland) und am Institut d’Études Politiques (Paris) Romanistik, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft. 1991 Abschluss des Romanistikstudiums in Marburg mit der Promotion. 1998 Habilitation mit der venia legendi für Romanische Philologie. 2000 Ernennung zum Universitätsprofessor am Institut für Romanistik der TU Dresden. Es folgten Rufe nach Duisburg und Graz. Seit 2001 Professor am Institut für Romanistik der Universität Graz. Arbeitsschwerpunkte im Bereich der französischen, spanischen und portugiesischen Sprachwissenschaft, insbesondere das Verhältnis von Sprache und Kultur, die Semantik und Syntax der romanischen Sprachen sowie soziolinguistische Aspekte des Portugiesischen und Spanischen.

 

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