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Alles im Fluss – wohin entwickeln sich unsere Gewässer?

Univ.-Prof. Dr. Thomas Hein,
Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement, Universität für Bodenkultur Wien

Montag, 21. März 2022
19.00 Uhr, Aula der Universität Graz
, Hauptgebäude (1.Stock),
Universitätsplatz 3, 8010 Graz [Lageplan der Universität Graz]
sowie per Live-Übertragung in den Regionen

>> Info-Blatt zum Herunterladen (PDF)
>> Covid-19-Infoblatt für den Vortrag (PDF)

Zum Vortrag:
Eine Vielzahl an Ökosystemen auf unserem Planeten sind großen Herausforderungen ausgesetzt. Auch Fließgewässer wurden und werden laufend durch menschliche Aktivitäten stark überformt. Verschmutzung, Landnutzung, Transport, Energieproduktion sowie Ressourcennutzung führen zu massiven Veränderungen des Wasserdargebotes, der Wasserqualität, der Stoffkreisläufe und Artenvielfalt. Gleichzeitig hat die menschliche Gesellschaft vitale Ansprüche an die Wasservorkommen, den Gewässerraum und die Ökosystemleistungen, die nur ökologisch funktionierende Flüsse in Zukunft bereitstellen können. Klimawandel und Veränderungen der Landnutzung werden in nächster Zukunft Flusslandschaften noch weiter unter Druck setzen, die rapide Abnahme der Artenzahlen, sichtbar in der Biodiversitätskrise, sind Folgen, die nachhaltig Gewässerlandschaften verändern. Daraus ergeben sich folgende Fragen für den Vortrag – wie sieht der globale und regionale Status der Fließgewässer aus und welche Möglichkeiten haben wir um diese Situation zu verbessern? Diese Fragen werden aus gewässerökologischer Sicht betrachtet.


Zur Person:
Thomas Hein ist Limnologe und promovierte an der Universität Wien im Jahr 2000 über die Bedeutung von Konnektivität für grundlegende Ökosystemprozesse in Flussauen und von Restaurationsmaßnahmen an der Donau, und habilitierte sich mit einem Schwerpunkt in Biogeochemie aquatischer Ökosysteme an der BOKU im Jahr 2007. 2008 – 2020: Geschäftsführer des WasserCluster Lunz; seit 2017: Universitätsprofessor am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). 2011 bis 2016: Präsident der IAD (Internationale Arbeitsgemeinschaft Donauforschung); 2016/2017: Fulbright-Stipendiat in den USA. Die Forschungsinteressen von Thomas Hein schließen Gewässer, ihre Stoffkreisläufe und Biodiversität ein und setzen sich speziell mit den Auswirkungen menschlicher Nutzungen auf den ökologischen Zustand von Gewässern auseinander. Er ist derzeit aktiv an zahlreichen internationalen Forschungsprojekten und Untersuchungen in Europa, Afrika und Asien beteiligt. Er koordiniert die BOKU Doctoral School HR21 (hr21.boku.ac.at), leitet seit 2021 ein CD-Labor für Dynamik von Meta-Ökosystemen in regulierten Flusslandschaften, ein CEEPUS-Netzwerk für Ökosystemforschung, und ist aktiv an internationalen Lehrprogrammen auf Master- und PhD-Ebene beteiligt. 

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